Die Audio-Slideshow als journalistische Form
Die Audio-Slideshow
Eine Geschichte erzählen, ganz persönlich, nah und emotional.
Ton und Bild aber kein Film. Fotos sehen, Zeit wahrzunehmen. Bilder ihre Intensität lassen und dabei eine Geschichte erzählen. Im wahrsten Sinne des Wortes erzählen mit Hilfe des Tons: Sprache, Geräusche, der Klang des Raums. Rhythmus und Spannungsbogen.
Das war mein Versuch, die Audio-Slideshow als journalistische Form zu beschreiben. Ich lasse es mal so.
Das Seminar
Mitte Mai habe ich in Hamburg ein Seminar an der Akademie für Publizistik zum Thema Audio-Slideshow besucht. Dozent Uwe H. Martin (Fotograf) und Seminarleitung Kai Voigtländer. Abendgast Florian Manz (Fotograf, Kollektiv25).
In 2 1/2 Tagen haben wir selbst zwei kleine Geschichten produziert und uns herangetastet an diese Erzählform. Am meisten habe ich jedoch davon profitiert, dass ich viel Begeisterung mit nach Hause nehmen konnte. Durch die guten Beispiele und das abendliche Werkstattgespräch mit Florian Manz habe ich ganz neu die Möglichkeiten und Stärken der Audio-Slideshow als journalistische Form erkannt.
Meine Begeisterung
Mein persönliches Interesse ist gestärkt worden und mein inneres Feuer hat neue Nahrung bekommen. Und jetzt? … Anwenden! Umsetzen! Teilen!
Hier ein paar Links, die euch zu guten Beispielen für Audio-Slideshows führen:
- Spill the Beans (hochwertige Audio-Slideshows aus DE)
- Kollektiv25 (Fotografie auf höchstem Niveau und Audio-Slideshows)
- Jessica Dimmock | Media Storm (“The Ninth Floor” cineastisch, schwer, direkt)
- Berlinfolgen von 2470media.com, Serie im Auftrag der taz (großartige journalistische Umsetzung, z.B. Wolfgang Ikert: Der Lebenskünstler
- After the War, Felix Seuffert von 2470media.com